Jessica Hermenitt-Faath

Die Herausforderung:
So fest und starr ein Auto konstruiert sein muss, so flexibel müssen die Menschen sein, die es entwickeln. Noch dazu hat jeder Autohersteller seine eigene Vorstellung von der perfekten Karosserie. Wie kann also thyssenkrupp alle Kunden aus dem Automobilbereich mit einem System zufriedenstellen, das die Entwicklungszeit neuer Karosseriekomponenten verkürzt und dabei noch Ressourcen sparen? Wie meistern wir es, dass Fahrzeuge leichter, sparsamer, emissionsärmer und gleichzeitig sicherer, langlebiger und komfortabler werden?

Auch bei Autos kommt es auf die inneren Werte an. Das Projekt InCar ermöglicht es Fahrzeugherstellern auf die geballte Kompetenz von thyssenkrupp zurückzugreifen.

Die Lösung:
InCar ist eine umfassende Forschungs- und Entwicklungsoffensive für Innovationen und Produkte im Automobilbau. Das segmentübergreifende Projekt vernetzt das Know-how der Konzernbereiche mit Automobilkompetenz innerhalb des thyssenkrupp-Konzerns. InCar ist als Lösungs- und Ideenpool für Karosserie, Fahrwerk und Antriebsstrang konzipiert: Für die betrachteten Teile, Baugruppen und Systeme werden jeweils mehrere alternative Lösungen für unterschiedliche Zielsetzungen der Kunden entwickelt. Angefangen bei der grundlegenden Konstruktionsidee bis hin zur Wahl des Werkstoffes sollte das Know-how von thyssenkrupp jede Anforderungen seitens der Automobilhersteller erfüllen. Daraus entstand ein innovatives Baukastensystem, das es jedem Fahrzeugentwickler ermöglicht, sich die passende Lösung zusammenzusetzen. So beinhaltet der InCar-Pool beispielsweise drei B-Säulen-Konzepte: eine gewichtsoptimierte, eine besonders wirtschaftliche und eine die Sicherheit der Karosserie verbessernde Variante.

Jessica Hermenitt-Faath: eine starke Frau hinter einem starken Projekt. Sie entwickelt Konzepte für das Auto von morgen.

Die Zukunftsentwicklerin:
Jessica Hermenitt-Faath ist als Projektmanagerin im Bereich Vertrieb/Engineering bei thyssenkrupp Steel Europe in der Division Auto angestellt. Die gebürtige US-Amerikanerin studierte Deutsch und Betriebswirtschaft, arbeitete bereits für einen deutschen Premium-Automobilhersteller in den USA und ist nun seit sieben Jahren Mitarbeiterin bei thyssenkrupp. Ihre vielleicht wichtigste Charaktereigenschaft: Sie gibt nie auf, wenn sie eine hervorragende Idee hat. Als InCar im Jahre 2006 startete, stand der Wunsch im Vordergrund, dass alle Segmente mit einer gemeinsamen Stimme bei der Automobilindustrie auftreten können. Wir wollten unsere Kompetenzen bündeln, um noch stärker zu wirken. Ein Vorhaben, das sogleich Skeptiker fand, die der Meinung waren, dass ein solch komplexes Projekt nicht funktionieren könne. Doch Jessica Hermenitt-Faath und ihre Kollegen hatten bereits eine Lösung. Durch ein gemeinsames Projekthaus in Dortmund stellten sie den persönlichen Kontakt innerhalb des Teams sicher. Das verbesserte die Abstimmung, ermöglichte eine kollektive Weiterentwicklung unserer persönlichen Kompetenzen und stärkte das „Wir“-Gefühl. Schon bald feierten die internationalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von InCar erste Erfolge: Die Ideen der Ingenieure, Planer und Strategen kamen bei den Kunden der Automobilindustrie bestens an.

Das Fazit:
Ingenieure bei der thyssenkrupp Steel Europe AG können für jeden Kunden die richtige Lösung entwickeln – weil sie im Team jede Hürde meistern. Sogar, wenn die mal in den Köpfen der Kollegen ist.

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